Der Charakter des Islam.
Sunday, March 16th, 2008Zwei Auszüge aus einem Artikel von Henryk M. Broder in Spiegel online 15.3.08. Vollständiger Artikel hier.
“HOLLÄNDISCHER POPULIST WILDERS
Wie ein Filmprojekt weltweit Panik auslöst
Ein Filmprojekt, das Schlimmstes befürchten lässt: Der holländische Rechtspopulist Wilders will einen Streifen über den Islam drehen – und noch bevor die erste Szene zu sehen ist, versuchen Politiker weltweit, ihn zu verhindern. Andernfalls könne es in vielen Ländern zu Blutvergiessen kommen.”
“Ende November 2007 erklärte Wilders, er arbeite an einem Film, der “den intoleranten und faschistischen Charakter des Koran” zeigen werde. Sprecher des Innen- und des Justizministeriums äusserten sich daraufhin besorgt, betonten aber zugleich, sie hätten keine Mittel, den Abgeordneten von seinem Plan abzubringen oder die Ausstrahlung des Films zu verhindern.”
Im folgenden ein paar Worte über den Charakter des Islam.
“Glauben und Unglauben teilen sich in Oberes und Unteres; Himmel und Höllle sind den Bekennern und Leugnern zugedacht. Nähere Bestimmung des Gebotenen und Verbotenen, fabelhafte Geschichten jüdischer und christlicher Religion, Amplifikationen aller Art, grenzenlose Tautologien und Wiederholungen bilden den Körper dieses heiligen Buches, das uns, so oft wir auch darangehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt und am Ende Verehrung abnötigt.”
(Goethe, Noten und Abhandlungen zum West-östlichen Divan; zitiert in Annemarie Schimmels Einleitung zur deutschen Uebersetzung des Koran von Max Henning, Reclam 1960).
Wie der Koran, so ist auch die Bibel, vor allem das Alte Testament, voller blutrünstiger Aussagen, die im historischen Zusammenhang verstanden werden müssen. Vielleicht kann mir jemand helfen, der bibelfester ist als ich: gibt es Bibelstellen, die zur Toleranz anderer Religionen aufrufen, wie zum Beispiel die Sure 109 des Koran?
“Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen!
Sprich: O ihr Ungläubigen,
Ich diene nicht dem, dem ihr dienet,
Und ihr seid nicht Diener dessen, dem ich diene.
Und ich bin nicht Diener dessen, dem ihr dienet,
Und ihr seid nicht Diener dessen, dem ich diene.
Euch euer Glaube und mir mein Glaube.”
Ueber viele Jahrhunderte, als die christlichen Länder Muslime und Juden unterdrückten und oft ausrotteten, man denke nur an die spanische Inquisition, waren muslimische Länder Zufluchtsorte der Vertriebenen, bezeugt durch die grossen jüdischen Kolonien und Synagogen in diesen Ländern. Aus politischen Gründen änderte sich diese Haltung vor nicht allzulanger Zeit. Viele der gegenwärtigen Kontroversen sind nicht primär religiös sondern eindeutig politisch. Der Islam ist keine einheitliche Religion, sondern ist stark durch stammes- und historisch- bedingte Vorurteile in den verschiedenen Ländern geprägt. Um nur ein Beispiel zu nennen: Bangladesh hatte zwei weibliche Präsidentinnen oder Premierministerinnen, die Türkei eine, Pakistan eine, kaum denkbar zum Beispiel in Afghanistan.
Für einige weitere Informationen über Sex und Islam siehe
http://blog.une.edu.au/klausrohde/2007/06/03/sex-and-islam/
