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Archive for September, 2009

If Obama can’t defeat the Republican headbangers, our planet is doomed

Wednesday, September 16th, 2009

An article by Jonathan Freedland in The Guardian deals with climate change and the Copenhagen conference. Link here:

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/sep/15/obama-healthcare-climate-change-copenhagen

This summarizes the article:
“One year on, the world still looks to the US and holds its breath. The fate of a global climate treaty rests in American hands”

I would add that the totally irresponsible attitude particularly of the Nationals in Australia fits well in. Nationals = Republicans?

The worst aspect, a rich country expects the poorest to pay. After all, it is well established that most of the burdens will have to be paid by the underdeveloped world in southern Africa and Asia. So, why bother?

Learn a second language: but make it interesting; Heinrich Heine

Wednesday, September 16th, 2009

The continuing reduction in the number of people learning a second language is a disaster. Here I recommend some quotations from Heinrich Heine, the supreme wit in the German language, as an introduction to learning German. Get a dictionary and try to translate at least some of the quotes. You will enjoy every minute of it. No prior knowledge of the language is necessary. I provide translations of some of the quotes.

Quotes are from:

http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=5&xid=5278&kapitel=1&cHash=69614a6c0e#gb_found

Gedanken und Einfälle

I. Persönliches

“Mein Geist fühlt sich in Frankreich exiliert, in eine fremde Sprache verbannt.” (My spirit feels to be in exile in France, condemned to a foreign language)

II. Religion und Philosophie

“Unterschied des Heidentums (der Inder, Perser) vom Judentum: Sie haben alle ein unendliches, ewiges Urwesen, aber dieses ist bei jenen in der Welt, mit welcher es identisch, und es entfaltet sich mit dieser aus dem Gesetze der Notwendigkeit – der Gott der Juden ist außer der Welt und erschafft sie durch einen Akt des freien Willens.”

“Judentum – Aristokratie: Ein Gott hat die Welt erschaffen und regiert sie; alle Menschen sind seine Kinder, aber die Juden sind seine Lieblinge und ihr Land ist sein auserwähltes Dominium. Er ist ein Monarch, die Juden sind der Adel, und Palästina ist das Exarchat Gottes.
Christentum – Demokratie: Ein Gott, der alles erschaffen und regiert, aber alle Menschen gleich liebt und alle Reiche gleich beschützt. Er ist kein Nationalgott mehr, sondern ein universeller.”

“Die, welche den Kelch der Freuden hienieden getrunken, bekommen dort oben den Katzenjammer”

“Die Germanen ergriffen das Christentum aus Wahlverwandtschaft mit dem jüdischen Moralprinzip, überhaupt dem Judaismus. Die Juden waren die Deutschen des Orients, und jetzt sind die Protestanten in den germanischen Ländern (in Schottland, Amerika, Deutschland, Holland) nichts anderes als altorientalische Juden.”

“Die jüdische Geschichte ist schön; aber die jungen Juden schaden den alten, die man weit über die Griechen und Römer setzen würde. Ich glaube: gäbe es keine Juden mehr und man wüßte, es befände sich irgendwo ein Exemplar von diesem Volk, man würde hundert Stunden reisen, um es zu sehen und ihm die Hände zu drücken – und jetzt weicht man uns aus!”

III. Kunst und Literatur.

“Ein Buch will seine Zeit wie ein Kind. Alle schnell in wenigen Wochen geschriebenen Bücher erregen bei mir ein gewisses Vorurteil gegen den Verfasser. Eine honette Frau bringt ihr Kind nicht vor dem neunten Monat zur Welt.”

“In der Kunst ist die Form alles, der Stoff gilt nichts. Staub berechnet für den Frack, den er ohne Tuch geliefert, denselben Preis, als wenn ihm das Tuch geliefert worden. Er lasse sich nur die Form bezahlen und den Stoff schenke er.”

“Das Genie trägt im Geiste ein Abbild der Natur, und durch diese erinnert, gebiert es dies Abbild; das Talent bildet die Natur nach und schafft analytisch, was das Genie synthetisch schafft. Es gibt aber auch Charaktere, welche zwischen beiden schweben”.

“Die Daguerreotypie ist ein Zeugnis gegen die irrige Ansicht, daß die Kunst eine Nachahmung der Natur sei – die Natur hat selbst den Beweis geliefert, wie wenig sie von der Kunst versteht, wie kläglich es ausfällt, wenn sie sich mit Kunst abgibt.”

“Den Dichtern wird es noch schwerer, zwei Sprachen zu reden – ach! die meisten können kaum eine Sprache reden.

“Clauren ist jetzt in Deutschland so berühmt, daß man in keinem Bordell eingelassen wird, wenn man ihn nicht gelesen hat.” (Clauren is now so famous that you are not let into a brothel if you have not read him) Note: Clauren was (and probably is) a widely read writer of soft (or almost?) pornographic novels, who lived in the nineteenth century.

“Die höchsten Blüten des deutschen Geistes sind die Philosophie und das Lied”.

IV. Individualität. Staat und Gesellschaft.

“Demagogie, die heilige Allianz der Völker.”

“Lafayette
Die Welt wundert sich, daß einmal ein ehrlicher Mann gelebt – die Stelle bleibt vacant” (Lafayette. The world is surprised that there was an honest man – the position remains vacant)

“Die Deutschen werden nicht besser im Ausland, wie das exportierte Bier.” (The Germans don’t improve abroad, like exported beer)

V. Frauen, Liebe und Ehe

“Daß der Gatte Xanthippe’s ein so großer Philosoph geworden, ist merkwürdig. Während allem Gezänk noch denken! Aber schreiben konnte er nicht, das war unmöglich: Sokrates hat kein einziges Buch hinterlassen.”

“Die deutschen Frauen sind gefährlich wegen ihrer Tagebücher, die der Mann finden kann.” (German wives are dangerous because of their diaries, which can be found by their husband)

VI. Vermischte Einfälle.

“Weise erdenken die neuen Gedanken, und Narren verbreiten sie”.
(Wise man think new thoughts, and fools spread them)

“De mortuis nil nisi bene – man soll von den Lebenden nur Böses reden.” (De mortuis nil nisi bene – one shall talk only evil about the living)

VII. Bilder und Farbenstriche.

“Der Engländer, der mit seiner Miß immer an den Badestrand geht, damit der Anblick der nackten Männer sie gegen Sinnlichkeit abstumpfe.” (The Englishman who always goes to the beach with his Miss to dull her senses against sensuality by having to look at the nude men)

Bilingual education in the Northern Territory

Thursday, September 10th, 2009

According to press reports, the few schools for aboriginal children now using bilingual education (with the native language used first) in the NT will now be forced to use English for the first four hours every day. This is supposed to improve the English background of aboriginal children and therefore their job prospects. However, an educator with long experience in the NT writes (Sydney Morning Herald 10.9.09) that this is contrary to all experience, such bilingual schools have, in the past, in fact done sometimes better and certainly not worse than the many schools with English only. A number of academics also have objected to the move.

It seems to me that the changes would be a continuation of the “lost generation” chapter in recent Australian history and more generally of colonialism in earlier history. I believe that what aboriginals need is pride in their language and culture, which can be best achieved by bilingual education with native languages first.