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Deutsche Weisheit, Deutsche Dummheit I. Unsere Sprache

In einigen Posts werde ich auf deutsche Stärken und Schwächen hinweisen. Heute etwas über unsere Sprache.

Deutsch gehört zu den wenigen grossen Literatursprachen der Welt. Jeder hat seine eigenen Vorlieben, für mich stehen Goethe, Schopenhauer, Nietzsche, Benn und Brecht ganz vorne. Einige der wichtigsten (wenn nicht die wichtigsten) wissenschaftlichen Arbeiten des letzten Jahrhunderts wurde auf deutsch veröffentlicht. Ich nenne nur Planck, Einstein, Heisenberg, Schrödinger, Hahn, Meisner, Lorenz und von Holst. Aber der Stolz der Deutschen auf ihre Sprache scheint mir miserabel zu sein. Warum dringt man nicht auf einen grösseren Gebrauch unserer Sprache in der Politik, zum Beispiel im Europaparlament, usw. Warum will man alles unbedingt auf Englisch und sogar auf Französisch machen?

Ich habe das Thema satirisch in meinem Buch Satire, Politik und Kunst illustriert und diskutiert. Grössere Auszüge aus dem Buch können hier eingesehen werden.

Ein Teil eines Abschnittes aus dem Buch, der sich mit Sprache befasst:

“Das Volk der grossen Musiker: Bach, Händel, Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann, Brahms, Wagner, Mendelssohn-Bartoldy, Mahler, Strauss und Orff.

Das Volk der grossen Wissenschaftler: Kopernikus (wie Theodor Heuss in “Die Grossen Deutschen” sagte: mit Polen gemeinsam), Kepler, Alexander von Humboldt, Boltzmann, Hertz, Röntgen, Planck, Einstein, Heisenberg, Schrödinger, von Behring, Ehrlich, Warburg, Hahn, Lorenz und von Frisch.

Das Volk der grossen Mathematiker und Logiker: Leibniz, Gauss, Riemann, Frege, Cantor, Hilbert und Gödel.

Das Volk der grossen Philosophen und Soziologen: Leibniz, Mendelssohn, Kant, Schopenhauer, Nietzsche, Marx/Engels und Max Weber.

Das Volk der grossen Künstler: Dürer, Grünewald, Nolde, Liebermann, Beckmann und Dix.

Das Volk der grossen Dichter und Schriftsteller: Walter von der Vogelweide, Luther, Grimmelshausen, Lessing, Goethe, Schiller, E.T.A. Hoffmann, Kleist, die Brüder Grimm, Büchner, Heine, Fontane, Thomas und Heinrich Mann und Brecht.

Das Volk der grossen Moralisten: Luther, Melanchthon und Bonhoeffer.

Das Volk der grossen welthistorischen Durchbrüche: die Buchdruckerkunst, die Reformation, die Revolution der Quantenphysik, die unser Verstehen der Welt wie noch nie etwas zuvor umgekrempelt hat.

Das Volk der grossen Sprache: Grimms Märchen gehören zu den weltweit am meisten gelesenen und verlegten Büchern, Brecht zu den am meisten aufgeführten Dramatikern, der Faust zu den grössten Dichtungen der Weltliteratur.

Und schiesslich: das Volk der grossen Frauen: Hildegard von Bingen, Käthe Kollwitz und Angela Merkel (wollen wir hoffen, aber sie hat ja noch ein paar Jahre um sich zu etablieren!).

Wo sonst findet man das? Und bedenke, nicht die Religion oder Rasse, sondern die Kultur bestimmen ein Volk heutzutage. Das mag früher mal anders gewesen sein, aber die Zeiten haben sich geändert. Was nicht heissen soll, dass man unbegrenzten Zugang für Alle haben muss. Denk daran, welche grosse Gelegenheiten viele der Neuankömmlinge für die Entwicklung der deutschen Kultur darstellen könnten. Der grösste russische Dichter, Puschkin, hatte einen Äthiopier, und die Manns hatten brasilianische Kreolen unter ihren Vorfahren. Vergesst vor allem die Sprache nicht: die Deutschen scheinen immer gerne die zweite Geige zu spielen, wenn es um den Gebrauch der Sprache geht. Hier könnte man etwas von den Franzosen lernen. Sei doch nicht so blöde, wenn es um den Gebrauch Deiner Sprache geht, sei es in der Politik, an den Universitäten, im Hard Rock oder sonstwo. Und reformiert die Universitäten! Hier könnt Ihr viel von den Amerikanern lernen. Das heisst aber nicht, dass alles auf Englisch gemacht wird, sondern das Ihr das Gute anderer Länder übernehmt und Eure Universitäten besser als ihre macht. Die deutschen Universitäten waren die besten der Welt im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Das waren die Zeiten, als die Amerikaner von uns lernten. Macht sie wieder zu den besten! Es reicht nicht, an den Ruhm der Vergangenheit zu denken, setzt ihn in der Zukunft fort.”

Wenn wir uns nicht stärker für unsere Sprache einsetzen, wird man in Zukunft vielleicht alles per Komputer machen müssen. Da die Programme aber nicht einwandfrei sind, könnte das dann so aussehen:

Versuch - Erinnerungen von einem PhD
19. September 2007
Dieses ist ein kurzer Versuch, den ich in Richtung zum Ende von meinem PhD schrieb, in dem ich Einblicke teile, ich vom Sein ein PhD Kursteilnehmer gewonnen habe. Ich bespreche, was es meiner Meinung nach das bildet einen guten Wissenschaftler, den Wert des Selbstvertrauens und des Förderns eines positiven Arbeit Klimas ist, wie man ein unabhängiger Forscher und Gedanken auf Arbeit Ethik wird. Ich teile auch etwas Gedanken auf dem tatsächlichen Prozess des Schreibens von einem PhD, sowie einen Job danach finden. Dieser Versuch wurde ursprünglich als persönliche Erinnerung beabsichtigt, aber ich hoffe, dass sie vom Wert zu anderen PhD Kursteilnehmern ist, zum zu sein……..”

Alles klar?

Die vollständige Uebersetzung ist hier zu finden (eine Komputerübersetzung aus dem Englischen).

Siehe auch diesen Post und diesen.

4 Responses to “Deutsche Weisheit, Deutsche Dummheit I. Unsere Sprache”

  1. UNE - Klaus Rohde: Science, Politics and Art Says:

    [...] meinem ersten Post über “Deutsche Weisheit, deutsche Dummheit” schrieb ich, wie wichtig es sei, auf unsere Sprache stolz zu sein und ihren internationalen [...]

  2. UNE - Klaus Rohde: Science, Politics and Art Says:

    [...] ist mein dritter Post über Deutsche Weisheit, deutsche Dummheit. Die beiden früheren sind hier und hier zu [...]

  3. UNE - Klaus Rohde: Science, Politics and Art Says:

    [...] Dies ergänzt meinen letzten Post über Deutsche Weisheit, Deutsche Dummheit (für frühere siehe hier und hier). [...]

  4. Volkmar Weiss Says:

    Herr Rohde,

    ich arbeite an zwei Büchern, die nächstes Jahr druckfertig sein sollen und vertraglich gebunden sind. Deswegen muß ich meine Teilnahme an Internet-Diskussionen auf ein Maß beschränken, das mir noch eigene Leistung möglich macht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Volkmar Weiss

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