Intelligent Design
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Intelligent Design
Hier nehmen wir einmal ein englisches Wort, nämlich “Intelligent design”. Die offizielle Begründung: die Deutschen sind nicht dumm genug um an so etwas zu glauben, die inoffizielle: mir fällt das deutsche Äquivalent gerade nicht ein.
Der Begriff ist in der Deutschen Allgemeinen Enzyklopädie für Alles und Jedermann, Verlag Neuschwanstein, Köpenick, 25. Auflage 2006 so definiert:
“Intelligent Design
Denglisch für gottverdammte Dummheit. — Bedeutung: Der Gottvater sitzt in seiner Werkstatt und holt sich von Zeit zu Zeit Geschöpfe aus der Natur, die er vor etwa 6000 Jahren geschaffen hat, um nachzusehen, ob alles noch funktioniert und um sie gegebenfalls aufzupolieren. Bei Pferden kontrolliert er die Schwänze, ob sie auch noch zum Fliegen-Verscheuchen gebraucht werden können; bei den Eseln, ob ihre Ohren noch lang genug zum Wackeln sind; beim Menschen, ob die Arschlöcher noch gross genug zum Reinkriechen sind. Beweise: Der grosse Philosoph Leibniz hat schon vor 300 Jahren bewiesen, dass wir in der besten aller Welten leben, was natürlich nur möglich ist, wenn jemand nach dem besten sieht. Zwar hat Voltaire das bespöttelt, doch er zählt ja als Philosoph bekanntermassen überhaupt nicht. Somit kann die Sache also als erwiesen angesehen werden. Literatur: Die Heilige Schrift, die Théodicée von Leibniz, Candide oder die Beste der Welten von Voltaire.”
Man kann das natürlich auch anders beweisen. Vergleichende Untersuchungen haben gezeigt, dass alle anderen denkbaren Welten tatsächlich viel schlechter sind als unsere, wie im folgenden illustriert ist.
Ein tolles Exemplar aus dieser Welt (Ich) (siehe auch “Ein deutsches Wörterbuch “V”),
Es hätte aber auch so sein können.
Oder so: denkt Euch, als Maschine und dann auch noch als Frau. Ich frage Euch, in welcher Welt wolltet Ihr lieber leben?



