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	<title>Comments on: Comments on Richard Dawkins, The God Delusion</title>
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	<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 14:36:17 +0000</pubDate>
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		<title>By: UNE - Klaus Rohde: Science, Politics and Art</title>
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		<dc:creator>UNE - Klaus Rohde: Science, Politics and Art</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 01:26:04 +0000</pubDate>
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		<description>[...] See also http://blog.une.edu.au/klausrohde/2007/03/05/comments-on-richard-dawkins-the-god-delusion/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] See also <a href="http://blog.une.edu.au/klausrohde/2007/03/05/comments-on-richard-dawkins-the-god-delusion/" rel="nofollow">http://blog.une.edu.au/klausrohde/2007/03/05/comments-on-richard-dawkins-the-god-delusion/</a> [...]</p>
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		<title>By: UNE - Klaus Rohde: Science, Politics and Art</title>
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		<dc:creator>UNE - Klaus Rohde: Science, Politics and Art</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 02:31:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...] In two previous posts I have commented on Richard Dawkins: The God Delusion, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] In two previous posts I have commented on Richard Dawkins: The God Delusion, [...]</p>
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		<title>By: krohde</title>
		<link>http://blog.une.edu.au/klausrohde/2007/03/05/comments-on-richard-dawkins-the-god-delusion/comment-page-1/#comment-655</link>
		<dc:creator>krohde</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 00:02:41 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Comments by Josef Alvermann&lt;/strong&gt;



dein Kommentar zu Dawkins hat mir sehr gefallen; denn er spricht mir natÃ¼rlich aus der Seele. Doch wie Dawkins es sagt, spricht nicht aus meinem Gehirn. Denn eine Gottes-Hypothese ist nicht nur Ã¼berflÃ¼ssig um die Evolution zu erklÃ¤ren, sondern Ã¼berhaupt Ã¼berflÃ¼ssig. Ja, mehr als das: schÃ¤dlich in extremer Art. Dawkins Meinung ist wie tausende Ã¤hnlicher Meinungen philosophisch gesehen nicht elementar; ich benutze hier ein Gleichnis, das ich spÃ¤ter erlÃ¤utern mÃ¶chte. Der Hauptfehler (vor allem psychologischer Art) der Argumentation ist, dass Gott vorausgesetzt wird, statt ihn als eine unsaubere spÃ¤te Hypothese anzusprechen. Hier hat Schopenhauer eine wichtige, aber leider relativ unbekannte Aussage gemacht, die ich einmal mit groÃŸer Freude in Ã¤hnlicher, nur stilistisch schlechterer Formulierung niedergeschrieben habe, und die mir auch jetzt noch eine zentrale Ansicht zu sein scheint: Mir war einst, wie Schopenhauer - dem man ebenfalls seine Freude an dieser Erkenntnis anmerkt - mit groÃŸer Belustigung aufgefallen, dass das griechische a-privativum in â€šAtheistâ€™ in psychologisch und folglich philosophisch falscher Weise angewandt wird. Im Gleichnis: Viele Leute glauben an GlÃ¼cksfeen: Nach dieser `LogikÂ´ ist jemand, der nicht an sie glaubt ein Nicht-GlÃ¼cksfeen-Mensch mit negativer Konnotation, da er entbehrt - privare -, was den Unsinn offenbart. Unsinn aber ist eine richtige Wortbildung: deprived of sense. - Daher kann man Religionen wie alle Glaubenssysteme nicht gut bekÃ¤mpfen; sie sind ein riesiger Wirbel, der sich, selbst wenn es gelÃ¤nge ihn zu zerstÃ¶ren, immer wieder neu bildet. Es gilt die Ursache des Wirbels zu beseitigen, die eine spezielle ist. (Es ist erstaunlich, wie wenige grÃ¶ÃŸere Wirbel es selbst in komplexen FlieÃŸgewÃ¤ssern gibt. Extreme prevalence of nonequilibrium conditions!)  Hat man aber die eine Position korrigiert - einen Stein beiseite geschafft -, hat man damit zugleich den ewig kreisenden Wirbel abgeschafft. Es gilt Gott abzuschaffen - alles andere ist ein ewiges Herumdoktern an Symptomen. Ich verwende ein Grundstein-Gleichnis in einem dynamischen Gleichnis im Gegensatz zu Goethe/Schiller statischer Denkweise: `Liegt der Irrtum nur erst wie ein Grundstein unten im Boden, immer baut man darauf, nimmermehr kommt er an Tag.Â´ Xenien. Im obigen Gleichnis bewirkt der Grundstein etwas; er ist eben keine bloÃŸe Grundlage.

(Schon der junge Nietzsche machte sich Ã¼brigens Ã¼ber Strauss lustig, der der Ansicht war, es genÃ¼ge, um Religionen zu bekÃ¤mpfen, die historische Bedingtheit derselben aufzuzeigen. So, als ob man einem unglÃ¼cklich verliebten MÃ¤dchen den Geliebten auszureden versucht, indem man die physiologische Bedingtheit ihres Verliebtseins aufzeigt - ein Unfug, der auf der Erde  Milliarden mal gemacht worden ist. Es ist ewig jammerschade, dass ein Hawking ein solches Buch nicht schreiben konnte. Ihm allein traue ich eine tÃ¼chtige Argumentation zu. Tausende Physiker haben sich ja auf alberne Weise mit SchrÃ¶dingers Katze herumgeschlagen und sich blamiert. Erst jetzt ist endlich Ruhe, seit Hawking meinte, wenn er noch einmal etwas davon zu hÃ¶ren bekÃ¤me, griffe er zum Gewehr. Bravo!)

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		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Comments by Josef Alvermann</strong></p>
<p>dein Kommentar zu Dawkins hat mir sehr gefallen; denn er spricht mir natÃ¼rlich aus der Seele. Doch wie Dawkins es sagt, spricht nicht aus meinem Gehirn. Denn eine Gottes-Hypothese ist nicht nur Ã¼berflÃ¼ssig um die Evolution zu erklÃ¤ren, sondern Ã¼berhaupt Ã¼berflÃ¼ssig. Ja, mehr als das: schÃ¤dlich in extremer Art. Dawkins Meinung ist wie tausende Ã¤hnlicher Meinungen philosophisch gesehen nicht elementar; ich benutze hier ein Gleichnis, das ich spÃ¤ter erlÃ¤utern mÃ¶chte. Der Hauptfehler (vor allem psychologischer Art) der Argumentation ist, dass Gott vorausgesetzt wird, statt ihn als eine unsaubere spÃ¤te Hypothese anzusprechen. Hier hat Schopenhauer eine wichtige, aber leider relativ unbekannte Aussage gemacht, die ich einmal mit groÃŸer Freude in Ã¤hnlicher, nur stilistisch schlechterer Formulierung niedergeschrieben habe, und die mir auch jetzt noch eine zentrale Ansicht zu sein scheint: Mir war einst, wie Schopenhauer - dem man ebenfalls seine Freude an dieser Erkenntnis anmerkt - mit groÃŸer Belustigung aufgefallen, dass das griechische a-privativum in â€šAtheistâ€™ in psychologisch und folglich philosophisch falscher Weise angewandt wird. Im Gleichnis: Viele Leute glauben an GlÃ¼cksfeen: Nach dieser `LogikÂ´ ist jemand, der nicht an sie glaubt ein Nicht-GlÃ¼cksfeen-Mensch mit negativer Konnotation, da er entbehrt - privare -, was den Unsinn offenbart. Unsinn aber ist eine richtige Wortbildung: deprived of sense. - Daher kann man Religionen wie alle Glaubenssysteme nicht gut bekÃ¤mpfen; sie sind ein riesiger Wirbel, der sich, selbst wenn es gelÃ¤nge ihn zu zerstÃ¶ren, immer wieder neu bildet. Es gilt die Ursache des Wirbels zu beseitigen, die eine spezielle ist. (Es ist erstaunlich, wie wenige grÃ¶ÃŸere Wirbel es selbst in komplexen FlieÃŸgewÃ¤ssern gibt. Extreme prevalence of nonequilibrium conditions!)  Hat man aber die eine Position korrigiert - einen Stein beiseite geschafft -, hat man damit zugleich den ewig kreisenden Wirbel abgeschafft. Es gilt Gott abzuschaffen - alles andere ist ein ewiges Herumdoktern an Symptomen. Ich verwende ein Grundstein-Gleichnis in einem dynamischen Gleichnis im Gegensatz zu Goethe/Schiller statischer Denkweise: `Liegt der Irrtum nur erst wie ein Grundstein unten im Boden, immer baut man darauf, nimmermehr kommt er an Tag.Â´ Xenien. Im obigen Gleichnis bewirkt der Grundstein etwas; er ist eben keine bloÃŸe Grundlage.</p>
<p>(Schon der junge Nietzsche machte sich Ã¼brigens Ã¼ber Strauss lustig, der der Ansicht war, es genÃ¼ge, um Religionen zu bekÃ¤mpfen, die historische Bedingtheit derselben aufzuzeigen. So, als ob man einem unglÃ¼cklich verliebten MÃ¤dchen den Geliebten auszureden versucht, indem man die physiologische Bedingtheit ihres Verliebtseins aufzeigt - ein Unfug, der auf der Erde  Milliarden mal gemacht worden ist. Es ist ewig jammerschade, dass ein Hawking ein solches Buch nicht schreiben konnte. Ihm allein traue ich eine tÃ¼chtige Argumentation zu. Tausende Physiker haben sich ja auf alberne Weise mit SchrÃ¶dingers Katze herumgeschlagen und sich blamiert. Erst jetzt ist endlich Ruhe, seit Hawking meinte, wenn er noch einmal etwas davon zu hÃ¶ren bekÃ¤me, griffe er zum Gewehr. Bravo!)</p>
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		<title>By: marco parigi</title>
		<link>http://blog.une.edu.au/klausrohde/2007/03/05/comments-on-richard-dawkins-the-god-delusion/comment-page-1/#comment-395</link>
		<dc:creator>marco parigi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2007 11:01:28 +0000</pubDate>
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		<description>It always grates on me that the basis of Richard Dawkins argument that religion is evil, is that because certain historical leaders have done great evil in the name of God, that it is therefore the belief in God that causes the evil. My take is always that the problem arises when a nation's leader is also the main religion's leader. Once your leader becomes God's representative on Earth, of course it opens up a great moral hazard. It is the abuse of power over people that is evil, not the leader's belief in God. Therefore, a separation of church and state is more productive at reducing evil than railing against a belief in God. Great evils of Adolf Hitler, various soviet leaders and Mao just to name a few, had no requirement of a belief in God.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>It always grates on me that the basis of Richard Dawkins argument that religion is evil, is that because certain historical leaders have done great evil in the name of God, that it is therefore the belief in God that causes the evil. My take is always that the problem arises when a nation&#8217;s leader is also the main religion&#8217;s leader. Once your leader becomes God&#8217;s representative on Earth, of course it opens up a great moral hazard. It is the abuse of power over people that is evil, not the leader&#8217;s belief in God. Therefore, a separation of church and state is more productive at reducing evil than railing against a belief in God. Great evils of Adolf Hitler, various soviet leaders and Mao just to name a few, had no requirement of a belief in God.</p>
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		<title>By: krohde</title>
		<link>http://blog.une.edu.au/klausrohde/2007/03/05/comments-on-richard-dawkins-the-god-delusion/comment-page-1/#comment-15</link>
		<dc:creator>krohde</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2007 05:19:04 +0000</pubDate>
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		<description>Chris. I reply to this in a new post: "Scientific integrity and money".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Chris. I reply to this in a new post: &#8220;Scientific integrity and money&#8221;.</p>
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		<title>By: Chris Fellows</title>
		<link>http://blog.une.edu.au/klausrohde/2007/03/05/comments-on-richard-dawkins-the-god-delusion/comment-page-1/#comment-14</link>
		<dc:creator>Chris Fellows</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2007 03:46:13 +0000</pubDate>
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		<description>Good luck with your blog. I declined to participate in the blog.une.edu.au exercise, though I have been meaning to begin a science/science policy blog for a number of years, because of a bad experience with editorial interference by the hierarchy on my former une.personal pages: I was directed to remove all disparaging references to homeopathy because of UNE's then arrangement with the Australian College of Natural Therapies.

I fervently hope the powers that be will allow you to express your opinions freely.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Good luck with your blog. I declined to participate in the blog.une.edu.au exercise, though I have been meaning to begin a science/science policy blog for a number of years, because of a bad experience with editorial interference by the hierarchy on my former une.personal pages: I was directed to remove all disparaging references to homeopathy because of UNE&#8217;s then arrangement with the Australian College of Natural Therapies.</p>
<p>I fervently hope the powers that be will allow you to express your opinions freely.</p>
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